Mariendistelöl 500 ml = 0,50 kg

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Pflanzenöle im Hundefutter. Prophylaxe und Behandlung.
 
Pflanzenöle im Hundefutter. Prophylaxe und Behandlung.
 
    Wenn wir über die Bestandteile der Diät unseres Hundes nachdenken, untersuchen wir oft ihre Komponenten, den Eiweiß-, Fett- und Vitamingehalt. Bei Einführung der natürlichen Ernährung bei meinen Patienten werde ich oft über ungesättigte Fettsäuren gefragt – woher soll man sie nehmen und ob man sie ergänzend einreichen sollte?
           

Wenn wir über die Bestandteile der Diät unseres Hundes nachdenken, untersuchen wir oft ihre Komponenten, den Eiweiß-, Fett- und Vitamingehalt. Bei Einführung der natürlichen Ernährung bei meinen Patienten werde ich oft über ungesättigte Fettsäuren gefragt – woher soll man sie nehmen und ob man sie ergänzend einreichen sollte?

Bevor ich das Funktionieren der ausgewählten Öle beschreiben werde, muss ich noch  ein wichtiges Thema ansprechen. Die unentbehrlichen ungesättigten Fettsäuren sind sehr unbeständig. Sie sind bei zwei Prozessen sensibel: Oxidation (Anlagerung von Sauerstoff an Doppelbindung) oder Sättigung. Sowohl die gesättigte als auch die oxidierte Fettsäure verlieren ihre Eigenschaften sehr schnell. Was solle man machen um diese Prozesse zu begrenzen?  Die Präparate mit ungesättigten Fettsäuren müssen kühl und an einem Ort ohne Sauerstoffzugang aufbewahrt werden, immer in undurchsichtigen Flaschen!

Die reichhaltigste Quelle der Omega-3-Fettsäuren und der Linolsäuren (bis zu 50%) ist das Budwigöl, welches besonders wertvolle Eigenschaften bietet.

Ungesättigte Fettsäuren sind im Pflanzenöl, Fisch, Tran und im Fleisch der Tiere (die mit Futter, welches reich an ungesättigte Fettsäuren ist, gefüttert werden erhalten). Die natürlichste Quelle scheint Fischfleisch oder Tran zu sein. Leider ist es so, dass manche unsere Lieblinge den Fischgeruch nicht tolerieren und möchten auch kein Futter, welches zusätzlich Fischöl oder Fischtran enthält, nicht essen. In diesem Fall können wir auch das Pflanzenöl nutzen.

Über diese Pflanzenöle möchte ich heute etwas mehr berichten.


Mariendistelöl:

 

Die Mariendistel ist auf der ganzen Welt dank ihrer Heilwirkungen bekannt. Auf ihrer Basis wurden viele Nahrungsergänzungsmittel produziert, die das Funktionieren der Leber unterstützen. Das Mariendistelöl besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Es stabilisiert und stimuliert  Wachstum und Regenerierung der Leberzellen (Fuchs u.a. 1997, Braun 2003, Sridar u.a. 2004). Außerdem ist das Öl ein starkes Antioxidans, es verhindert Zellschäden, die durch freie Radikale verursacht werden (Katiyar 2002, Cevolani u.a. 2003, Ferguson 2005). Bei der Mariendistel nutzt man vor allem die Entgiftungs- und Schutzeigenschaften für die Leber und Nieren (Salmon 2002, Ferguson 2005).

Heilwirkung:

  • bei Leberfunktionsstörungen
  • bei Störungen der Gallengänge Leberzirrhose, Hepatitis, Fettleber
  • bei Entzündungen im Mundbereich,
  • bei Zahnfleischentzündungen,
  • bei Ausscheidung von toxischen Substanzen aus dem Körper,
  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • normalisiert die Verdauungsprozesse,
  • stärkt die Haargefäße und macht sie elastisch,
  • verbessert die Sehkraft,
  • senkt das Risiko für Herzkrankheiten,
  • stärkt das Immunsystem.
Tierarzt: Wojciech Adamski

Tierarzt: Wojciech Adamski

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